Mittwoch, 22. Mai 2013

Es gibt kein richtiges Leben im falschen*


                         

Den Ausspruch Adornos im Hinblick auf das intellektuelle Selbstverständnis der Frankfurter


Aus der tadelnden Beobachtung der liberalistischen und kapitalistischen Grundzüge hervorgegangen, stehen die Frankfurter in der Mitte einer ideologischen Polarisierung zwischen Faschismus und Republikanismus. Analog zu dem hauptsächlich ideologischen Unterschied zwischen Platon und Aristoteles, lauert die Frage nach der (Selbst-)Bestimmung der Intellektuellen zwischen der Theorie und der Praxis. Der Konflikt zwischen intersubjektiver Realität und den allgemein geltenden moralischen und gesellschaftlichen Ideen als Basis jenes wissenschaftlichen Gedanken, zieht sich durch das Oxymoron Adornos.
Die Zweideutigkeit jeder Kategorie in der Philosophie der Frankfurter projiziert sich auf den Kernbegriff der Gesellschaft. Daraus entsteht die schon von Horkheimer ausführlich behandelte Frage nach der Position und Rolle der Wissenschaft bzw. der Intellektuellen in der Gesellschaft. Dass die Kunst des Wissens ihre Resultate nur in der industriellen Wirklichkeit verwirklichen könnte, lässt sich aus in materieller und  kurzfristiger Hinsicht nachvollziehen. Doch der Sinn der Gesellschaft selbst setzt das Wissen, die Theorie und die Intellektuellen in ihrem Kern voraus. In diesem Sinne ist die Gesellschaft eine Analogie zu dem Gemeinwille bei Rousseau; ohne diesen intellektuellen Kern wäre sie bloß ein Ausdruck des zerstreuten Gesamtwilles.

„Die Wirklichkeit ist eine Konstruktion. Gewiß muss das Leben beobachtet werden, damit sie entstehe.“ – Siegfried Kracauer

Woraus die Realität besteht und wie sie funktioniert, steht im Grunde der Argumentation der Frankfurter für die kritische Theorie und ihr Verständnis des Intellektuellen. Zugleich basiert aber die Zielsetzung der Intellektuellen - schon vor der Theoriendebatte – auf der Interpretation der wahrgenommenen Wirklichkeit und deren Modifizierung und Rationalisierung. Abgesehen von der Herkunft dieser Wirklichkeit – entweder von den im Sinne des Intellektuellen gesammelten theoretischen Erfahrungen oder von den Denkstößen tatsächlicher Praxis, wäre die konstruktivistische Herangehensweise  der ausschlaggebende Faktor, der im nächsten Schritt die Realität (nicht) ändern könnte. Ab diesem Ausgangspunkt bezeigen sich die Unterschiede zwischen der traditionellen und kritischen Theorie.
Wenn der Ausspruch Adornos metaphorisch auf diese für die Fragestellung primäre Ausdifferenzierung übertragen wird, dann zeichnet sich in erster Linie ein Abbild zwischen dem Wissensverständnis und ihren Konsequenzen als Lebensweise, obwohl Adorno sie mit „richtig“ und „falsch“ verallgemeinert. In Anbetracht der von den Frankfurtern vertretenen Theorie, bezieht sich das Falsche auf ein traditionelles Verfahren, das die tatsächliche Aufgabe und Rolle der Wissenschaft nicht erfüllt und sich in ihrer eigenen Welt mit scheinbarem Selbstbewusstsein zurückzieht. Dem gegenüber steht die Richtigkeit der Theorie als eine Existenzweise - selber von der Existenz aufgenommen und stark in ihr integriert. Die Korrektheit dieser Bezeichnungen lässt sich aus historischen und normativen Gründen nur schwer vergleichen, da beide Vorgehensweisen Regierungsvorschläge bestimmter politischer Ebenen im Sinne von bottom-up bzw. top-down-Strategien geben und beide lassen sich anwenden (auch wenn top-down v.a. im Management realisierbar ist).
Der Dualismus des Begriffs von Theorie und die Kritik bzw. die Vorzüge, die eindeutig von Adorno und Horkheimer betont werden, bilden den Einfluss von Rousseaus (und zugespitzt von Marx) Gesellschaftskritik und –vertrag auf den von den Frankfurtern entwickelten Welt-, Wissens- und Selbstwahrnehmung ab. Rousseaus Mischverfassung und Forderung gegenüber dem Gesetzgeber für einen strikten bottom-up-Entscheidungsprozess projizieren auf ein Basis-Überbau-Modell der Argumentation für die kritische Theorie, wobei auch die Sein-Schein-Kontroverse direkt die Rolle eines Vorwurfes gegenüber traditionellen Gelehrten übernimmt.
Ein Kritikpunkt, der als Fazit hervorgehoben werden soll, ist, dass die Realität in beiden Theorieströmungen als Input und Output gilt. Die subjektive Konstruktion der Tatsächlichkeit selbst ermöglicht keine intersubjektive Nachvollziehbarkeit des Outputs, auch wenn die Instrumente in derer Interpretation aus objektivem Wissen „über die ökonomischen, gesellschaftlichen und psychologischen Zusammenhänge“ (Horkheimer, 1937, S. 167) in der Gesellschaft bestehen.  

„Die Bezeichnung von Hypothesen auf Tatsachen vollzieht sich nicht im Kopf der Gelehrten, sondern in der Industrie.“ – Horkheimer

Der Logik der Frankfurter nach zeichnet sich das Funktionieren und die Entwicklung einer Gesellschaft durch die Vollständigkeit der Arbeit aller seiner Einzelteilen und zwar bis hin zu den kleinsten Komponente, die sie vervollständigen, aus. Obwohl die Outcome-Verflechtung und Koordinationsmöglichkeiten unter allen Segmenten dadurch aufs Äußerste belastet werden, wird bei den Intellektuellen ein Verständnis für ihre Stelle und Aufgaben übernommen, die sie den normativen Ansprüchen nach mit den anderen Arbeitsbereichen einer Gesellschaft gleichsetzt. Die Idee für eine qualitative Induktion, die den Input für Kritik und Verbesserungen geben soll, ist aus der Sicht der kritischen Theorie zwar gerechtfertigt, doch nicht von Funktionsbelastungen befreit.
Der Intellektuelle im frankfurtischen Sinne benutzt sein kulturelles Kapital, um gesellschaftliche Motive direkt von ihrer Tatsächlichkeit zu nehmen und sie bis zu ihrem kleinsten Detail zu untersuchen. Dabei ist diese Tätigkeit als gleich relevant beobachtet wie die Beschäftigungen in allen anderen Funktionsbereichen der Gesamtheit. Weitergehend ist der Intellektuelle keine freischwebende, moralisch übergreifende Instanz wie in der traditionellen Theorie, sondern ein vollständiges Mitglied der Gesellschaft, das öffentlich seinen Beitrag zu ihrer Entwicklung leistet, d.h. er ist mitten in seinem Forschungsgegenstand. Die Besonderheit, die dahinter steckt (auch von Horkheimer erörtert) besteht aus der Dualität zwischen Individuum und Gesellschaftsmitglied: eine Welt, die von der eigenen Wahrnehmung aufgenommen wird, doch von den Tätigkeiten von allen produziert und beeinflusst wird. Es ist zwar ein logischer Ansatz, dass sich das Individuum bzw. die Gesellschaft dadurch entwickeln kann, wenn sie sich selbst in den Mittelpunkt der Kritik stellt, doch könnte das auch für die Intellektuellen gelten?
Das Thema von der Relation zwischen Experte und Intellektuell sollte im Hinblick auf der gestellten Frage auch angesprochen werden. Obwohl die Dualität der Welt, die von den Menschen geschaffen und auch analysiert wird, von Horkheimer als Bedingung der „Macht des gesunden Menschenverstandes“ kategorisiert wird, bleibt die Frage offen, wie die Intellektuellen ihren Beitrag zu dieser Gesellschaft schaffen sollten, wenn sie deren Mitglieder sind. Diese Nähe des Gelehrten zu seinem Forschungsgegenstand übermittelt ihm die Vergleichsbasis von einem Experten, d.h. die Möglichkeit als ein Experte zu beobachten und zu analysieren. Doch das kulturelle Kapital unterscheidet sich ziemlich auch wenn nur von dem Habitus ausgegangen wird. Dieses Bild von den Gelehrten als quasi-Experte erzeugt die Gefahr, dass der Überblick über die Zusammenhänge zwischen der verschiedenen Funktionszweigen aufgrund Fokussierung auf Details und Einzelheiten vernachlässigt wird oder einfach verblasst. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Intellektuelle als Individuum Kritik an sich selbst übt (und damit auch absichtslos das allgemeine Ziel verfolgt, so Horkheimer), doch infolge seiner besonderer Bezeichnung und Berufung sollte er ein allseitiges und übergreifendes Urteil über Zustände, Relationen, Möglichkeiten und Prognosen schaffen und dazu noch Richtlinien angeben.

„Alle Verallgemeinerung sind gefährlich, sogar diese.“ – Alexandre Dumas

Aus diesen Überlegungen hervorgegangen und als Fazit der gestellten These, möchte ich in keine positivistische oder pragmatische Richtung gehen. Der Begriff der Gesellschaft geht selbst mit ihrer Existenz von einer übergeordneten Autorität aus – ein Ziel, ein Glaube oder eine patriotische Überzeugung, wenn der Staat im Mittelpunkt steht. Die intersubjektive Materialisierbarkeit dieser Autorität verwirklicht sich in die Kultur jener Gemeinschaft, deren Träger auch die Intellektuellen sind. Zum Teil hat sie die bottom-up-Perspektive der kritischen Theorie, indem sie detaillierte Aspekte aus dem Alltagsleben übernimmt, sie durch qualitative Induktion verallgemeinert und sozial problematisch in die Gesellschaft in der Form von Denkanstößen zurückstellt. Doch gehört zu ihr noch diese freischwebende Existenzweise, die sie einnimmt und modifiziert. Die Arbeitsaufteilung darf sie nicht miteinbeziehen, da die intellektuelle Beschäftigung, auch im Verständnis der Frankfurter, einen übergreifenden Charakter hat.
Der Frankfurter Intellektuelle hat den Auftrag die Gesellschaft kritisch zu beobachten, um sie und sich selber entwickeln zu können. Daher sollte er aber ein bisschen über den Tellerrand zu schauen und die Tatsachen in ihren Zusammenhängen sehen, da sie, nach Horkheimer, zusammenwirken und aufeinander angewiesen sind.

*Dieses Essay ist Teil der Prüfungsleistungen im Rahmen der Übung "Die Intellektuellen und die Macht" von Astrid Sigglow, M.A. und Matthias Hansl, M.A. (Geschwister-Scholl-Institut der LMU München, Sommersemester 2013)

Montag, 1. April 2013

Found in translation


Forget about English, German and Spanish. Yes, they are inevitable, but they´re also too mainstream.  When you´re compiling your CV and when someone reads it, there are a few languages which stand out and make a manager say “Well, this is a fine candidate with an eye for detail”. If not, well, then the manager should reconsider his/hers stance on the international market development. Here are a few ideas of languages that will make any CV stand out*.


Estonian


Maybe it´s because of the short distance to the Scandinavian countries or because the country is not a newcomer to the EU anymore, but it certainly combines effectively its Eastern traditions and Western ambitions. Despite the 2008 crisis Estonia´s market is pretty stable at the moment and still wide open for foreign investors and companies. Plus, the national ranking according to Standard and Poor´s is too high to be lowered.

Slovenian


South-Eastern European countries have generally a lot of economic and transport potential, but there is this one which is leading in almost every assertable aspect. In contrast to Estonia, the Slovenian government practises significant control over the market. Nevertheless, foreign companies still succeed to develop their branches in the country and reduce unemployment. Slovenia is currently the bridge between the Balkans and Central Europe and I can ensure you that it has the best from its Southeastern roots – namely it´s magnificent cuisine.


Portuguese


Portugal was once the poorest country to enter the EU. But then again the Iberians embraced the challenge and managed to organize the EUFA European Football Championship in 2004. Furthermore they replaced the idea of a typical holiday destination with the modern vision of a liberal market policy. And if this is not a good reason, the current development in Brazil and its relations within the BRICS countries must be persuasive enough.

Scandinavian languages (Swedish, Norwegian, Finnish)


Definitely not one of the easiest languages around, however very promising. Sweden, Norway and Finnland are among the countries with highest standards of living, lowest crime rates and highest technological innovations. Standard and Poor´s gives all three a rating of AAA. Further, they have remained in top 10 best countries for business.


*The research is based on the Forbes´ list Best Countries for Business (http://www.forbes.com/best-countries-for-business/list/) such as on the Sovereigns Rating list of Standard and Poor´s (http://www.standardandpoors.com/ratings/sovereigns/ratings-list/en/us?sectorName=null&subSectorCode=39).

Donnerstag, 28. März 2013

International relations for (neorealistic) dummies


International relations seem to be pretty clear on paper and on theory. However, they are not. Neorealism gives (a kind of) a logical explanation why.


Anarchy is a key word to describing international relations generally. It is not meant to stand for chaos, but for the lack of a superior authority which has the legislative, judicative and executive prevalence. It is a liberal international order where each state actor basically pursuits two goals – self preservation and power maximization. Neorealists would love to live in such a peaceful and fair system (which it also seems to be), nevertheless the primary aspect of this structure is left disregarded and underestimated: how are these priorities suppose to be secured?

The paradox is that the solution is the problem itself: what secures the safety of one state, threatens the being of another one and vice versa. And it is hardly possible to think of this paradox as none existing in the international system even if the topic is being analyzed from a constructivist, institutionalistic or postmodern point of view. It is barely about the quantity of the military or diplomacy strength of a country. What makes one dominant and another one dominated is the quality and knowledge of how to use it, such as its relations to others. “Fear is a weapon of mass destruction” as Faithless state in one of their most popular tracks. And this is the crucial point where all current international affairs need to be explained a bit simpler.

Broadly speaking, the paradox develops like this: the resources which a state utilizes in order to secure their self preservation and power lead to the insecurity of other state actor(s). So the second one(s) make the next move by attempting to obtain its (their) own security. Logically, this leads to another move by the first state etc.


So, if you´ve wondered why Iran and North Korea (also India in the past) are so extraordinary important to the USA, there is the answer: they´re not. But the context of the international system throws the spotlight on their actions (that includes the historical, diplomatic and political system aspects of the topic). The same weapon resources wouldn´t mean anything if they belonged to the UK at this moment. Yes, the different context did lead to Señor Kennedy, Cuba no esta sola! and that is exactly essence of the topic.

The bottom line is that all secondary and further actions from states are egoistic reactions regarding only the self. I´m not saying it with a negative note, but asking: when does the healthy egoism turn anarchy into chaos?

Freitag, 22. März 2013

Die Grenze überschreiten


Die Abgrenzung zwischen Innen- und Außenpolitik trifft ihr Limit, wenn über die Rechte ausländischer Bürger in einem Land entschieden werden soll.  Und sie kann leicht zu Missverständnissen und Fehler führen.

Innenpolitik dient, theoretisch beobachtet, der Vertretung der bürgerlichen Interessen im Staat. Obwohl es eigentlich nicht unumstritten bleiben kann, inwieweit alle Bewohner eines Staates seine Bürger sind, ist das Handeln gegenüber einer Gruppe von dieser Bevölkerung ein Mittel für Handlungen gegenüber einer anderen Gruppe davon. Einbürgerung bleibt außerhalb der Frage – darüber hinaus soll man sich fragen: wer ist Bürger?

Es gibt einige Gründe dafür, warum die innenpolitischen Handlungen gegenüber Ausländer gut überlegt und nicht mit billigen, verkannten Patriotismus verwechselt werden müssen. Ja, das betrifft Herr Sarkozy, Herr Cameron und Herr Friedrich.

Zunächst kommt die Assoziation zu den zwischenstaatlichen Handlungen, evtl. Kooperation, mit dem jeweiligen Staat, über dessen Bürger es entschieden wird. Aus neorealistischer Hinsicht, basiert das zweckrationale Handeln eines Staates auf Streben nach Selbsterhalt und Machtmaximierung. Aus realistischer Hinsicht aber, gilt das auch für den betroffenen Staat, der auf die erhaltene Politik möglicherweise auch so reagieren würde. Handelt es sich um Rechtrestriktionen der Bürger, beeinflusst dieser Faktor direkt die Reputation und Kooperationsmöglichkeit beider Seiten, v.a. weil jede Entscheidung in diesem Politikfeld mit Menschenrechte argumentiert oder abgestürzt werden kann.

Die Begründung der Vorteile einer angemessenen Politik gegenüber Ausländer stößt auf die Frage, inwieweit und in welcher Richtung sich die innerstaatliche Situation des jeweiligen Staates verändern kann und wird. Materialistisch denkende Leute würde direkt zum Problem greifen: was würde denn mit dem Arbeitsmarkt passieren? Je nach dem wirtschaftlichen und diplomatischen Status des Landes übernehmen Einwanderer eine Rolle in der Verteilung der Arbeitsplätze: entweder als qualifizierten Arbeitskräfte, die aus ärmeren Staaten kommen und ihre Finanzen sichern wollen, oder als hochqualifizierte Menschen mit Ideen und Plänen. Im ersten Fall gibt die Situation den Staatsbürgern einen größeren Spielraum in der Suche nach Jobs, die mehr Qualifikation fordern und höhere Belohnung versprechen, wobei im zweiten Fall diese sich mit den Begriffen „Investitionen“ und „Erfahrungsaustausch“ zusammenfassen.

Es ist nicht zu verneinen, dass die Motive von vielen Einwanderern nicht immer rechtsgemäß und legitim sind. Allerdings wird ein Problem nicht dadurch gelöst, wenn die angenommenen „Auslöser“ unter gemeinsamen Nenner gestellt werden und denen gegenüber einen billigen Populismus in Gang gesetzt wird. Fakt ist, dass die Relationen zwischen zwei interstaatlichen Akteuren sich nicht lediglich auf diese zwei Hauptfiguren einschränken, sondern die Komplexität des internationalen Raumes miteinbeziehen. Wirtschaftliche Motive für radikale politische Entscheidungen sind da keine Argumentationsmittel, da die Münze jeweils zwei Seiten hat. 

Sonntag, 3. März 2013

Reaching the target group

 Arguing about the link between theory and praxis is a tricky issue, but nevertheless one could gather pretty good ideas when taking a look in the good old textbook. Yep, even when it comes to modernizing an ad strategy.


In the spirit of learning for the finals you sometimes ask yourself: “When I´m going to use this? How come I have to learn all these things?”. And then you realise why you should know the conclusion Paul Lazarsfeld came to in 1940.


With the idea that the average person is more or less always trying to skip the ads on TV, magazines and newspapers (of course when using the media consciously and actively), the question of how to generally do advertising arises. Mass media is here the wrong answer.


What Paul Lazarsfeld realises in his study on the presidential election in 1940 in Ohio is that communication isn´t an information transaction from the communicator to the audience, but something way more complex: a flow, a two-step or a multistep one. Broadly speaking, it means that recipients don´t receive information directly from media but from (fictional) opinion leaders who know the ropes of the certain topic. These are people who are highly interested in knowing every detail of the issue and are able to give a broad outline to the various aspects and opinions of it by (mostly) bringing up good arguments. Depending on the topic, an opinion leader may be a friend of yours or a professional toward whom you´re turning when needing an advice or help (this includes doctors, engineers, consultants etc.).  So, what should a target group look like?

Underlining the influence of interpersonal communication, I believe that focusing on the opinion leaders concerning a particular topic is an alternative way to promote a product or service. The advantages of this idea are not to underestimate.




First of all, when concentrating on a smaller recipient group, the communication towards it or between the group and the communicator is way more flexible and efficient. Thus asking and answering question, gathering ideas for updates and receiving feedback takes less time and effort.


Another aspect is the definition of a target group itself: even if knowing exactly what big audience you want to reach, you can never know you´re reaching it in reality (before taking a look at the statistics, of course). Concentrating on the opinion leaders as a first-order target group may help you enhance the actual target group by letting the opinion leaders inform and convince the people in their own social environment of the advantages of your product or service.
And if these arguments aren´t strong enough, comparing the human and finance resources needed for the classic and for this alternative ad strategy, should help you take the decision if and how to promote.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Ignoranz auf politisch


Die verborgene Gefahr vom Desinteresse bezüglich der innerstaatlichen Angelegenheiten anderer Ländern


Es ist eine Frage der Angemessenheit, wie ein Politiker Rücksicht auf die Arbeit seiner Kollegen nimmt. Zwischen Beobachtungen, Analysen und Experimenten liegen die großen Unterschieden des individuellen oder (bestenfalls) kollektiven Willens. Als allererstes, soll es aber in Auge behalten werden was, wo, wie, warum und mit wem passiert. Die Gründe dafür sind drei. Wie ein Politiker mit ihnen umgeht, ist für seinen Erfolg entscheidend.

Kein System ist von anderen isoliert


Die geographische Lage, die Größe, die Wirtschaftslage sind im Kontext der internationalen politischen Handels intervarierende Variablen, deren Ausprägungen für eine Weile zur Seite gelegt werden sollten, wenn es zu einer bestimmten Frage kommt: Wer ist von der jeweiligen Situation betroffen? Das Fehlen von einer übergeordneten Autorität im interstaatlichen Raum und die variierende Verantwortungs- und Aufgabenverflechtung je nach Politikfeld setzten eine hohe Komplexität voraus. Die binären Codes und die Systemtheorie von Luhmann  sind dabei unanwendbar. Im Gegenteil, kein System kann isoliert von den anderen existieren und sich entwickeln, kein Staat könnte einen absoluten Protektionismus ausüben (auch nicht die Russische Föderation). Folglich sind die innerstaatlichen von den interstaatlichen Handlungen nicht abzugrenzen.

Jeder Einzelfall ist ein Indikator


Geduld ist eine elende Eigenschaft, die man als Diplomat besitzen sollte oder wenigstens so handeln, als ob man sie besitze (vgl. Machiavelli, „Il Principe“). Vor allem das zweite. Jedes Argument ist stärker belegt, wenn hinter den Wörtern eine deutliche Tendenz steht. Das Politikfeld fordert doch angemessene Reaktionen, die aber auch zeitlich korrekt ankommen müssen – dabei gilt jeder kleine Faktor, der sich von der generellen Entwicklung abweicht, als ein Grund sich Gedanken darüber zu machen wieso es dazu gekommen ist.

Plan B


In einer idealtypischen Situation wäre jeder Politiker, der schnell seine Handlungen an der neusten Situation anpasst und adäquat vor seinen Repräsentierten und Kollegen. Informiertheit ist dabei ein wertvoller Schatz und eine Waffe, die sich in erster Linie durch Kommentare und Annahme von Stellungen operationalisiert. Zusammengefasst auch mit den anderen zwei Gründe, weist das internationale System auf eins hin: Prognose machen und Szenarien arrangieren.

*Ich kann meine Überlegungen von den Entwicklungen im europäischen Raum in den letzten 2 Jahren und in der letzten Woche nicht abgrenzen. Meiner subjektiven Meinung nach, beschleunigen sich die Reaktionen der EU-Institutionen zu sehr und gehen zu weit in Handlungen, die Panik in allen ihren Aspekten äußern, wenn es um direkten wirtschaftlichen Angelegenheiten geht. Dabei bleiben im Hintergrund unterschätzte Ereignisse, die in einem breiteren Zeitraum grundlegende Fragen stellen. So stehen Gesundheits- und Sozialpolitik als Kooperationsmöglichkeiten und –notwendigkeiten hinten in der Prioritätenliste. 

Samstag, 12. Januar 2013

Outsourcing as a Start-up


Getting your business up and running challenges you on way more aspects than your work focuses on.  Until the moment of the big breakthrough comes knocking on the door, a question emerges constantly and caters for further effort in the office: this is why you should carefully consider what and how to outsource.


Initially, starting a new business should mean, that you are aware of the sector features and, thus, opt to provide an innovative (and eventually profitable) approach to the consumers´ needs. However, creating a whole new marketing strategy can be a critical point for a start-up company and a new team. The idea of even partially outsourcing the information collecting to an extern Market Researcher seems to be a beneficial  for the company´s development as you have the possibility to work with somebody, who has already been in touch to some of your competitors. Furthermore, having a brief outline of the former sector growth is always good to have in advance.

On the more pragmatic side of outsourcing – making a contribution means investing. And even if you perceive the needs of your future business very well, some help from a Financial Consultant may help you reduce some costs or reorganise them into other departments. An enthusiastic start-up manager is able to allocate finances on things that aren´t necessary for his business at the moment. So, getting an accountant´s advice may help you stay realistic.

At a further moment in the business development a company meets the need to hire people. Recently, a lot of firms have taken a step towards working with Human Resources agencies and trusting them to make the first-round choice. This approach has the benefit that it keeps employers away from conservative decisions. Why? Because having work experience and education in one sector does not mean for employees they have to stay in the same sector. A few successful “crossover” stories may be mentioned as an example, such as Joseph Jimenez (Novartis) and Allan Mulally (Ford Motor Company). ( see << http://www.forbes.com/sites/matthewherper/2012/02/08/can-the-man-from-heinz-keep-novartis-on-top/ >> )

The only disadvantage I can envisage is that, as times go by, you may, whilst outsourcing, lose track of all the specific needs of your company and each one of its departments. To know the requirements of your employees and partners seems, in the long run, quite an important quality for an entrepreneur to retain and improve on.

However, the only disadvantage I can envisage is that, gradually,   you may lose track of all the specific needs of your company and each one of its departments. What and how to require from your employees and partners seems, in the longer run, to be quite a valuable quality for an entrepreneur to retain and improve on.